Erzeugt etwa auch unser Lebensstil Gewalttätigkeit?

Ernährungswissenschaftler: wir essen viel zu viel Fleisch. Ist Vegan die Alternative?

„Zwischen zehn und zwanzig Tonnen an Nahrungsmitteln nimmt der Mensch im Laufe seines Lebens im Allgemeinen zu sich, die Teil seines Körpers werden. Er erhält von ihnen die notwendige Energie für die Muskelarbeit, für das Gehirn und all die übrigen Organfunktionen.“1

Der Fleischverbrauch spielt dabei eine maßgebliche Rolle. „Fleisch hat als Nahrungsmittel einen hohen Nährwert aufgrund seines Gehalts an leichtverdaulichen und biologisch hochwertigen Eiweißstoffen (Proteine, etwa 21,5 %).“2 Bewirkt das möglicherweise den weltweit ständig steigenden Fleischverbrauch?

Hohe Veredelungsverluste

„In Deutschland haben – wie auch in anderen Industriestaaten – die Entwicklungen besonders der letzten 100 Jahre Veränderungen im Lebensmittelverbrauch und im Ernährungsverhalten mit sich gebracht. So ist der durchschnittliche Verbrauch an Fleisch und Fleischwaren während dieses Zeitraumes auf mehr als das Doppelte gestiegen.“2 Damit entwickelte sich die Massentierhaltung.

„Ein Ende dieser Entwicklung, die auch Schwellenländer wie Brasilien oder Indien erfasst, ist nicht in Sicht. Bis 2050, schätzt die Welternährungsorganisation FAO, wird sich der Bedarf an Hühnern, Schweinen und Rindern weltweit verdoppeln.“3 Und das bedeutet? „Hoher Fleischverbrauch ist nicht nur aus ernährungsphysiologischer Sicht bedenklich, sondern auch unter wirtschaftlichen Aspekten als problematisch anzusehen, da die Veredelungsverluste bei der Fleischproduktion sehr hoch sind.“2

Mehr Stress für die Natur

Welche Auswirkungen hat der weltweit steigende Fleischkonsum? „Konkret: Um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen, muss man dem Rind acht bis zehn Kilo Futter geben – vor allem Maissilage und Grünfutter, aber auch Getreide. Bei Schweinen – wir Menschen essen ja nicht das ganze Tier – braucht es etwa vier bis fünf Kilo Futter für ein Kilo Schweinefleisch, bei Geflügel etwa drei Kilo Futter.“4

Der Energieaufwand für die Futterproduktion ist dabei wesentlich höher als die in Form von Nahrung erzeugte Energie. Beispielsweise „bei der intensiven Rinderwirtschaft müssen für jede Einheit erzeugter Nahrungsenergie zwei Einheiten Energie aufgewendet werden. Für tiefgefrorene Hähnchen muss zehnmal so viel Energie aufgewendet werden, wie sie Nahrung liefern.“5 Dabei sind die Nahrungsmittelpreise bekanntlich eng mit den Energiepreisen verbunden.

Energiepreise treiben die Fleischpreise hoch

„Wir haben hinter Japan und Zypern, Italien und Dänemark schon einen der höchsten Strompreise der Welt. Energiearmut ist kein Fremdwort mehr. Der Strompreis wird in den nächsten Jahren sicher schneller als die Inflation hochgehen.“6 Doch auch die Weltmarktpreise für Getreide und Mais mischen kräftig mit. Weltpolitische Ereignisse wie die Krim-Krise Anfang März 2014 wirken als Preistreiber für Getreide.7

Aber wie darauf reagieren? „Mit unserem derzeitigem Konsum an Fleisch und auch Milch leben wir weit über unsere Verhältnisse. Ohne Zukauf von Futtermitteln aus Übersee, vor allem Soja, wäre unser jetziges Essverhalten nicht aufrechtzuerhalten.“4 Mehr Futter in Eigenproduktion? „Zwei Drittel der Ackerernte in Deutschland benötigen wir, um unsere Nutztiere mit Futter zu versorgen. Eine riesige Verschwendung und angesichts der durch Erosion, Klimawandel und Übernutzung immer knapper werdenden Ackerböden auf der Welt auch eine ethische Frage.“4

Entdecken wir Alternativen zum Fleischgericht?

Auf Fleisch kann man durchaus verzichten. Aber gut? Und auch noch gern?

„Durchschnittlich 88,4 Kilogramm Fleisch verbraucht jeder Bundebürger im Jahr.“8 Und was steht da so auf dem Einkaufszettel? „Beim Rind ist das Fleisch zweijähriger Stiere, vier- bis sechsjähriger Mastochsen und – kühen und vier bis zehn Wochen alten Kälbern am meisten geschätzt.“2 Und Schweine? „Schweine haben im Alter von ein bis zwei Jahren, Hammel mit zwei bis drei Jahren das beste Fleisch.“2  

Woher kommt eigentlich dieser Fleischappetit?

Hypoxanthin9 und andere ähnliche Substanzen, die im Fleisch enthalten sind, wie die Inosin- 10 und die Guanidinsäure, haben eine ähnliche chemische Struktur wie das im Kaffee enthaltene Koffein11 und das im Kakao enthaltene Theobromin.12 Auch hinsichtlich ihrer Wirkung sind sie vergleichbar.“1 Das macht süchtig. Und das animiert zur Massentierhaltung. „Allein in Deutschland leben heute rund 27 Millionen Schweine, knapp 50 Millionen Hennen und Küken, dazu Millionen Schlachtrinder – für den Konsumenten praktisch unsichtbar.“8

Doch der Fleischkonsum ist rückläufig4

Denn Fleisch ist für den Menschen kein unverzichtbares Nahrungsmittel.1 „Nach bio und fair geht der Trend jetzt zu einem veganen Lebensstil.“13 2013 wurden in Deutschland rund 658 Millionen Euro mit rein pflanzlichen Produkten umgesetzt. Das waren 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Veganismus wird zum Wirtschaftsfaktor und zur Umweltentlastung. „Würden wir unseren Fleischkonsum halbieren und sich mehr Menschen vegetarisch oder vegan ernähren, würde das die Umwelt massiv entlasten.“4

Vegan ist zwar in, aber …

„In Deutschland leben bereits einen Million Menschen vegan – 25 Prozent mehr als noch 2012. Zum Vergleich: Bundesweit geht man von sieben Millionen Vegetariern aus. Das ist fast jeder Neunte – und zehnmal so viel wie vor 20 Jahren.“ Doch der mündige Bürger und weltoffene Unionsbürger weiß sehr wohl: im Spätkapitalismus ist ein Trend erst die halbe Miete für einen Bewusstseinswandel in der Tierhaltung. Der Trend in Deutschland: „Der Fleischkonsum ist seit Jahren rückläufig, gleichzeitig steigen die Fleischexporte.“4 Deutschland habe sich zum »Exportland von Billigfleisch« entwickelt, heißt es im »Kritischen Agrarbericht 2014« vor der Branchenmesse Grüne Woche.15.Vegan ist also keine Lösung, wohl aber ein Anfang. Immerhin. Denn: „Niemand lebt für sich, außerhalb seiner Zeit und der Gesellschaft.“ 16

Für einen generellen Wandel in der Umgangskultur mit Tieren ist folglich eine neue gesellschaftliche Sicht erforderlich, gewissermaßen eine systemwissenschaftliche Gesamtschau.

 

Fleisch kann durchaus krank machen

Einige körperliche Beschwerden stehen  im Zusammenhang mit übermäßigem Fleischgenuss

Weshalb hoher Fleischverbrauch aus ernährungsphysiologischer Sicht bedenklich ist?2 „Fleisch enthält verschiedene stickstoffhaltige Verbindungen , die zum Teil aus dem Stoffwechsel des Tieres (Harnstoff, Harnsäure, Purine usw.) stammen. Andere werden durch die Aktivität von Bakterien gebildet, die sich im Fleisch ausbreiten (Histamin, Tyramin). Diese Substanzen rufen verschiedene unerwünschte Nebenwirkungen hervor: “1

Herzbeschwerden: Da das Herz durch übermäßigen Fleischgenuss am meisten in Mitleidenschaft gezogen wird, riskiert derjenige, an den Herzkranzgefäßen (Koronarterien) zu erkranken oder sogar einen Herzinfarkt zu erleiden.

Darmerkrankung: Menschen, die viel Fleisch essen, leiden häufig unter Verstopfung und riskieren zudem eine Entzündung des Dickdarms (Divertikulitis).

Gicht: Bei hohem Fleischkonsum steigt der Harnsäurespiegel im Blut an, der Gicht auslösen kann, die auch die Fußgelenke in Mitleidenschaft zieht, namentlich das Großzehengelenk.

Knochenschwund: Wer viel tierisches Eiweiß zu sich nimmt, erhöht – ebenso wie durch hohen Salzkonsum – den Verlust an Kalzium. Da sich der Körper das für den Stoffwechsel erforderliche Kalzium aus den Knochen holt, kann das durchaus zu Osteoporose führen.

Rheuma: Eine vorwiegend fleischlose pflanzliche Kost kann – so belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien – rheumatische Arthritis sowie andere chronische Rheumaerkrankungen durchaus lindern.

Diabetes: Epidemiologen weisen darauf hin, dass hoher Fleischgenuss durchaus das Diabetesrisiko erhöhen kann. Eine fleischreiche Diät ist daher unangebracht, da sie den Stoffwechsel beeinträchtigt.

Krebs: Mit dem Verzehr von Fleisch werden auch einige Krebsarten begünstigt.1

Die Fama weiß von Wunderdingen

Gerüchte und Irrtümer geistern als Mythos über den Fleischgenuss durch den Alltag

Fama?17 Meinetwegen auch Gerücht. Oder besser Missverständnis? „Wir haben uns in einer Welt eingerichtet, die wir zu kennen glauben. Doch selbst aufgeklärte Zeitgenossen laufen immer wieder in die Falle, die uns durch andauernde Wiederholung zum alltäglichen Wissen gewordene Irrtümer stellen.“18 Die Ansichten über die Ernährung mit Fleisch machen da keineswegs eine Ausnahme.

Irrtum: Die Blutbildung erfordert Fleisch

Gemeint ist das im Fleisch enthaltene sogenannte hämaglobin-gebundene Eisen. Allerdings ist das in unseren pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommende Eisen ebenso nützlich für die Bildung roter Blutkörperchen. Folglich ist nach Expertenmeinung Fleisch als Nahrungsquelle für Eisen überhaupt nicht notwendig. Reine Fleischesser, das zeigten Untersuchungen bei Ureinwohnern von Alaska, leiden ebenso an Blutarmut (Anämie).

Irrtum: Fleisch verwandelt sich in Fleisch

Dieser Mythos geht auf den Glauben von Naturvölkern zurück, die annehmen, dass sie die Kraft eines starken Tieres in sich aufnehmen, wenn sie dessen Fleisch essen. „So war nach dem Glauben der Irokesen, der größten Sprachfamilie, die notwendige Voraussetzung für den Erfolg auf der Jagd, dass jene Kraft (orenda) des Jägers stärker sein müsse als die des zu erbeutenden Tieres.“19

Den Mythos der Wandlung nährt auch die Fama vom Bad im Jungbrunnen. „Hans Sachs (1494-1576), der aus Nürnberg stammende Schuhmacher, Meistersinger und Dichter, gibt sogar die Badedauer präzise an: eine Stunde.“20

„Dieselben Motive, die Hans Sachs benutzte, findet man auch in dem Gemälde »Der Jungbrunnen« aus dem Jahr 1546, das von Lucas Cranach dem Älteren oder zumindest aus seiner Werkstatt stammt.“20

Irrtum: In keinem anderen Nahrungsmittel sind so wichtige Nährstoffe enthalten wie im Fleisch

Natürlich ist Fleisch ein Eiweißlieferant. Allerdings lässt sich die gleiche Qualität an Eiweiß ebenso durch die Kombination verschiedener pflanzlicher Nahrungsmittel zu sich nehmen. Auch Mineralstoffe oder Spurenelemente sind nicht ausschließlich im Fleisch enthalten. Einzig das Vitamin B12 kommt nicht in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Dafür kann man es aber schon mit geringen Mengen Milch und Eier aufnehmen. Selbst Sauerkraut enthält geringe Mengen Vitamin-B12. Es bleibt dabei. „Fleisch ist für den Menschen kein unverzichtbares Nahrungsmittel.“1

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Albert Einstein Quelle: Wikipedia

Wie sollte man sich als ohnmächtiges Einzelgeschöpf bei der Lösung algemeiner Probleme wohl verhalten? Eine Empfehlung Einsteins für mündige Bürger

„Mitten im Ersten Weltkrieg, als an den Fronten bei Arras und Ypern, bei Belgrad und Lemberg Tag um Tag zehntausend Menschen tot geschossen wurden, fand Einstein mit den Grundgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie tief verborgene kosmische Harmonien.“1

Der Weltengrübler Albert Einstein2 (*1879 bis †1955) machte sich freilich auch so seine Gedanken über die kriegslüsterne Kaiserzeit und wie der einzelne dem Verderben bringenden Zeitgeist trotzen könne. „Soll etwa jeder einen beträchtlichen Teil seiner Kräfte der Politik widmen? Ich denke wirklich, dass die geistig reifen Menschen Europas sich durch Vernachlässigung der allgemeinen politischen Fragen versündigt haben; aber ich sehe in der Pflege der Politik nicht die wichtigste Wirksamkeit des einzelnen in dieser Angelegenheit“, schrieb der Physiker 1916 über den Umgang mit der allgemeinen Gewalttätigkeit.

Ehrenhaft und selbstbewusst handeln

Einstein empfahl für den persönlichen Lebensstil: „Jeder Mensch sollte sich ohne Rücksicht auf Worte und Taten anderer im Vollbesitz seiner Ehre fühlen, wenn er das Bewusstsein hat, nach besten Wissen und Können zu handeln.“ Und er fügte hinzu: „Macht und Habgier sollen wie in früheren Zeiten als verächtliche Laster behandelt werden“, auch wenn er den Eindruck habe, „in diesem wichtigen Punkt sind wir leider nach meiner Ansicht nicht vorwärtsgekommen, sondern zurückgesunken. Jeder Wohlwollende sollte daran arbeiten, dass bei ihm selbst und in seiner persönlichen Umgebung in dieser Beziehung gebessert werde.“3

Die tiefere Einsicht fehlt

Drei Monate vor seinem Tod schreibt Einstein seinem alten Freund Max von Laue4 (*1879 bis †1960) über die Einsichtsfähigkeit der Bürger: „Wenn ich in den Grübeleien eines langen Lebens eines gelernt habe, so ist es dies, dass wir von einer tieferen Einsicht in die elementaren Vorgänge viel weiter entfernt sind, als die meisten unserer Zeitgenossen glauben.“1

Auf das veränderungswillige Engagement mündiger Bürger bezogen, bedeutet das: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

Politlexikon

Quellen

1 Jorge D. Pamplona Roger: Heilkräfte der Nahrung, in: Die große Saatkorn Gesundheits-Bibliothek in 3 Bänden, Editorial Safeliz und Saatkorn Verlag, Madrid 1999, Band I, Seite 5, 282, 300

2 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1988, Band 7, Seite 371, 372

3 Anita Blasberg, Marian Blasberg: Warum muss Joy hungern?, in: DIE ZEIT N0 42, 10. Oktober 2013, Seite 16

4 Martin Hofstetter: Sind Veganer bessere Menschen? In: Sächsische Zeitung, 18. Februar 2014, Seite 5

5 Michael Andrews: Europa – Entstehung und Entwicklung eines Kontinents, RVG-Interbook Verlagsgesellschaft, 1991, Seite 179

6 Wir sind die Wettbewerbspolizei, EU-Energiekommissar Günther Oettinger im Gespräch mit Claas Tatje, in: DIE ZEIT N0 9, 20. Februar 2014, Seite 31

7 Jürgen Krämer: Krim-Krise treibt Getreidepreis hoch, in: Sächsische Zeitung, 9. März 2014, Seite 4   

8 Andreas Sentker: Respekt, in: DIE ZEIT N0 15, 8. April 2010, Seite 35

9 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1989, Band 10, Seite 353

10 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1989, Band 10, Seite 529

11 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1990, Band 12, Seite 139

12 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1993, Band 22, Seite 76

13  Martina Hahn: Schon eine Million Deutsche essen vegan, in: Sächsische Zeitung, 17. Februar 2014, Seite 1

14 Martina Hahn: Was bedeutet vegan? in: Sächsischer Zeitung, 18. Februar 2014, Seite 22

15 Arme Billig-Schweine, in: Sächsischer Zeitung, 9. Januar  2014, Seite 19

16 Johannes Fried: Ein Leben erzählen, in: DIE ZEIT N0 2, 2. Januar 2014, Seite 15

17 Deutsche Wörterbuch in drei Bänden, in: Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, (Bände 26, 27, 28 mit 500 000 Stichwörtern und Kurzdefinitionen), Mannheim 1995, Band 26, Seite 1034

18 Walter Krämer, Götz Trenkler: Lexikon der populären Irrtümer, 500 kapitale Missverständnisse, Vorurteile und Denkfehler von Abendrot bis Zeppelin, Verlag Vito von Eichborn, Frankfurt am Main 1996

19 Michael Solka: Die Religionen Nordamerikas, in: Brockhaus Meilensteine, multimediale Enzyklopädie über Geschichte, Kultur und Wissenschaft in 10 Themenbänden, Gütersloh 2011, Band 2, Religionen und Glaubensformen, Seite 70

20 Chritine Metzger: Der Traum der ewigen Jugend – Ein Sprung in den Jungbrunnen kann helfen, in: Brockhaus Meilensteine, multimediale Enzyklopädie über Geschichte, Kultur und Wissenschaft in 10 Themenbänden, Gütersloh 2011, Band 10, Mythen, Rätsel und Orakel, Seite 90