Also doch die Neandertaler! Und nun?

Neandertaler rekonstruiert. Neandertaler Museum im Neandertal bei Düsseldorf. Quelle: Wikipedia/ Stefan Scheer

Muss die Besiedlungsgeschichte der Lausitz neu geschrieben werden?

Waren wirklich die Neandertaler1 die Erstnutzer der Oberlausitz? Na klar. „Vor 130-mal tausend Jahren lebten und jagten hier Neandertaler. “2 Das weiß man seit „17. Oktober 2013. Historiker werden sich das Datum notieren.“2 Und woher weiß man das so genau? Aus dem hiesigen Erdarchiv. Erwiesenermaßen aus Fundstoffen  in einer  Erdschicht in 20 Meter Tiefe im Tagebau Jänschwalde.3 Aber der liegt doch im Landkreis Spree-Neiße im Land Brandenburg! Na und?

Mehre 100 km² große Jagdgebiete

„Die Kultur des Neandertalers ist das Mittelpaläolithikum.“ (200 000 – 40 000 v. Chr.).1 Das ist einer der vier Hauptabschnitte der Altsteinzeit.4 „Die Menschen verlegten ihre Siedlungsplätze nach Wildaufkommen und Sammelmöglichkeiten in jahreszeitlichem Rhythmus. Die Größe des Siedlungsgebietes einer Menschengruppe […] betrug oft mehrere 100 km².“4 Folglich jagten sie auch in der Tundra der Oberlausitz „unter Bedingungen, wie sie heute etwa im nördlichen Lappland bestehen.“1

Hand in Hand mit Homo sapiens?

Hat die „1856 in der Kleinen Feldhofer Grotte im Neandertal bei Düsseldorf“11 entdeckte Menschenform etwa in der hiesigen Mammutsteppe auch die „vor rund 10 000 Jahren ausgestorbenen bis zu 4 m hohen Elefanten12 gejagt?

Wie dem auch sei. Auf jeden Fall stapfte der Neandertaler so oder so durch die Erlebnisregion Oberlausitz. „Vor rund 30 000 Jahren wurde er in Europa vom Homo sapiens, der rund 100 000 Jahre vorher aus Afrika eingewandert war, abgelöst. 10 000 Jahre müssen diese beiden Menschengruppen allerdings im selben Gebiet gleichzeitig gelebt haben.“13

Unser heutiges Erbe von den Frühmenschen

„Noch heute, 50.000 Jahre nach den Neandertalern, werden sogenannte Lissoirs zur Verarbeitung von Tierhäuten benutzt. Die aus den Rippen von Rehwild hergestellten Schleifgeräte machen Leder weicher, glatter und wasserbeständiger. Wissenschaftler vom Marx-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und von der Universität Leiden in den Niederlanden haben in zwei einander benachbarte altsteinzeitlichen Ausgrabungsstätten im Südwesten Frankreichs Neandertaler-Werkzeuge aus Knochen entdeckt, die solchen Lissoirs sehr ähnlich sind.“

Demnach schufen die Neandertaler die ersten Spezialwerkzeuge Europas15

130 000 Jahre Menschheitsgeschichte

Derartige Einblicke in 130 000 Jahre Menschheitsgeschichte  gewähren in der Lausitz allerdings einzig die Braunkohlentagebaue. Etwa 50 Archäologen sind allein im Land Brandenburg „ständig vor den Abraumförderbrücken der beiden Tagebaue Jänschwalde und Cottbus-Nord unterwegs, um Bodenproben zu nehmen und nach Verborgenem zu graben. Der Bergbaukonzern Vattenfall bringt dafür seine Betriebsabläufe und die Sicherheit der Grabenden unter einen Hut. Das ist nicht billig, etwa acht Millionen Euro gab das Unternehmen in den vergangenen Jahren allein im Vorfeld des Tagebaus Jänschwalde aus.“2  

20 Millionen Jahre Erdgeschichte

Tagebaue visualisieren bis zu 20 Millionen Jahre Erdgeschichte. Quasi den Ursprung hiesiger Braunkohle.5 Die geht  zurück auf das Miozän (5-25 Mio. Jahre), ein in 13 Stufen erfolgter Wandlungsprozess unserer Region im Jungtertiär.6 Dabei begruben im Eiszeitalter7 bis zu 500 Meter hohe Gletscher 8 die hiesigen  Tertiärwälder (Sumpf-, Auen- und Sommerlaubwald) sowie Torfmoore in einem bis zu 300 m tiefen Dauerfrostboden unter sich. Dort wandelten sich Wälder und Moore zu Braunkohlenbildner für Flöze von 10-20 m Mächtigkeit.9

Der Spreeauenpark in Cottbus, der sich um einen 1,2 Hektar großen Parkweiher gruppiert, ist eine in Europa einmalige Nachbildung eines Urwaldes zur Braunkohlenzeit.

Die Geburt von 8 Landschaften

In dieser von menschenfeindlichen Naturgewalten dominierten Zeit des Tertiär, „entstand weitgehend das heutige Erdbild: Pole und Kontinente näherten sich ihrer heutigen Lage.“6 Damit hatte zugleich die unendlich lange Erdreise der Oberlausitz endlich ein Ende, die sich vor 570 Mio. Jahren noch auf der südlichen Erdhalbkugel befand.10 Durch Kontinentalverschiebungen, Vulkane und Ur-Meere entstanden die heutigen 8 Landschaften10 unserer Region mit ihren vielfältigen Naturschönheiten. Und in diesem an Abenteuer reichhaltigen Angebot der  »Erlebnisregion Oberlausitz« finden sich zugleich weit über 70 geologische Exkursionsziele zur hiesigen Erdgeschichte.

History

Na, Erbe vom Neandertaler

„Hallo, Ur-Papa.“ Unser Ur-Sprung. Museum Helmstedt. Foto: Detlef Degner

Wie fühlen wir uns denn so als 1 % bis 2% Frühmensch?

Erbe? Vom Neandertaler? Wie das denn? Tja, das ist ein Fakt unserer Menschheitsgeschichte. Die Neandertaler „tauchten vor 300 000 bis 400 000 Jahren in Europa und West-Asien auf. In Afrika entstand der moderne Mensch vor 100 000 bis 200 000 Jahren, verbreitete sich vor 60 000 Jahren aus Afrika heraus, über den Mittleren Osten nach Europa, wo er auf die Neandertaler traf und sich vermischte.“19 In welchem Zeitraum geschah das? „Das Techtelmechtel zwischen dem Homo sapiens und dem Neandertaler währte ein paar zehntausend Jahre.“19

Und was ergab das Techtelmechtel?

Spezifische genetische „Veränderungen, die alle heutigen Menschen weltweit teilen. Es sind 31 000 Veränderungen, die der Neandertaler nicht besitzt.“19 Ist der moderne Mensch etwa wagemutiger als der  Neandertaler? Nicht nur das,  auch verrückter. „Der moderne Mensch hat in den erst 100 000 Jahren, die es ihn gibt, viele Dinge getan, die der Neandertaler in den 300 000 Jahren die es ihn gab, nie tat.“19 Wieso das? Die Antwort darauf will die Wissenschaft noch herausfinden.

„Neandertaler-Erbgut ist in heutigen Europäern und Ostasiaten insbesondere an Stellen vorhanden, an denen Wachstum und Ausgestaltung von Haut und Haaren geregelt werden. Zu diesem Ergebnis kommen gleich zwei Studien, die US-Forscher in den Fachjournalen Nature (Wikipedia) und Science (Wikipedia) veröffentlicht haben.“16

Jeder hat es, allerdings unterschiedlich

„Ein gutes Prozent Neandertaler – DNA steckt in jedem von uns.“

Die Forschungsergebnisse belegen, „dass ein relativ großer Teil des Neandertaler-Erbgutes bis in die im 21. Jahrhundert lebenden Menschen überdauert hat. “

„Bei der neuen Studie stellte sich heraus, dass jeder Europäer oder Ostasiat zwar einen Teil Neandertaler-Erbgut in sich trägt, diese Fragmente sich aber von Mensch zu Mensch stark unterscheiden können. Zählen die Forscher diese verschiedenen Fragmente zusammen, haben anscheinend rund 1,1 Milliarden Bausteine des Neandertaler-Erbgutes und damit ungefähr die Hälfte des ermittelten Genoms überlebt.“16 Aber wieso hat von allen vererbbaren Informationen des Neandertalers etwa die Hälfte des ermittelten Genoms viele Jahrtausende überlebt?

Neandertaler war besser an die raue Umwelt angepasst

Die Mammutsteppe der Oberlausitz gehörte zum Jagdgebiet der Neandertaler. Offenbar harte Kerle, bei dem Klima. Kein Wunder. „Die Neandertaler lebten zum Beispiel schon lange außerhalb der afrikanischen Heimat unserer Vorfahren und hatten sich dort an die harscheren Bedingungen in einem von den Eiszeiten geprägten Klima angepasst.“

„Zwischenzeitlich hatte sich in Afrika der moderne Mensch entwickelt und war dort in Richtung Europa und Ostasien weitergewandert. Auf die Bedingungen in  seiner neuen Heimat aber war er höchstwahrscheinlich viel schlechter eingestellt als die alteingesessenen Neandertaler. Bei gemeinsamen Nachkommen beider Linien wirkt die Evolution dann wie üblich: Eigenschaften, die den Neandertaler das Leben in der raueren Welt Europas und Ostasiens erleichtern, überleben im Erbgut viel besser als Nachteile, die über kurz oder lang verschwinden.“16

Dreimal mehr Neandertaler-Erbgut

Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Institutes (MPI) für Anthropologie und Kollegen in Shanghai fanden heraus: „Europäer besitzen dreimal mehr Neandertaler-Varianten in ihren am Fettabbau beteiligten Genen als Asiaten und Afrikaner.“17

Einfaltspinsel? Auch, woher!

„Der moderne Mensch war vor etwa 40 000 Jahren aus Afrika in das bereits von Neandertalern besiedelte Europa eingewandert.“18 Einige Tausend Jahre später war der Neandertaler verschwunden. Die Wissenschaft ging bislang davon aus, der Einfallspinsel sei dem modernen Menschen nicht gewachsen gewesen. Sie argumentierten, „dass Homo sapiens auf dem afrikanischen Kontinent besondere Fähigkeiten erworben hatte und seinen Vettern aus Europa überlegen war. Er soll unter anderem in einer ausgefeilteren Sprache kommuniziert und bessere Waffen sowie im Gegensatz zum Neandertaler Tierfallen genutzt haben. Außerdem seien die sogenannten modernen Menschen insgesamt innovativer und auch vernetzter gewesen.“18

„Doch die Forscher Paola Villa von der Universität von Colorado in Boulder (USA) und Will Roeboeks von der niederländischen Universität Leiden haben Zweifel.“18 Ihre Begründung: „Alle von ihnen geprüften Erklärungen basierten auf veralteten Daten und seien teilweise das Ergebnis starrer Denkweisen.“18

Die beiden Wissenschaftler vertreten deshalb die These, dass das Aussterben des Neandertalers nicht mit einer Überlegenheit des modernen Menschen zu begründen sei. Ihrer Ansicht nach sei es viel wahrscheinlicher, „dass die Neandertaler im modernen Menschen aufgingen, als sie sich mit diesem paarten. Der moderne Mensch sei zahlenmäßig so überlegen gewesen, dass die Neandertaler-Gene größtenteils verdrängt worden seien.“18

Gemeinsam mit dem Neandertaler gelebt

Der Neandertaler und der moderne Mensch bewohnten 2 600 bis 5 400 Jahre lang dieselben Gegenden Europas. „In dieser Zeit hätten sie sich kulturell austauschen und auch gemeinsame Nachkommen zeugen können.“20 Spätestens vor 39 000 Jahren sind die Neandertaler, die in Südspanien am längsten überlebten, in Europa ausgestorben. Zu diesem Ergebnis gelangte eine Studie der englischen Universität Oxford, „für die ein internationales Team Fundstücke von 40 Orten von Spanien bis Russland neu untersucht hat.“

„Aus fast 200 Analysedaten berechneten die Wissenschaftler, dass die Neandertaler mit einer Wahrscheinlichkeit von 95,4 Prozent vor 41 030 bis 39 260 Jahren ausstarben. Dass ihre Ergebnisse präziser seien alle früheren Datierungen, begründen sie mit einer verbesserten Radiocarbon-Methode mittels Beschleunigter-Massenspektrometrie. Auch seien die Methoden verbessert worden, um neuzeitliche Verunreinigungen von prähistorischen Proben zu entfernen.“20

Auch Gene von Sitting Bull?

Sitting Bull, 1885. Quelle: Wikipedia

Gemeinsam mit dem Neandertaler gelebt

Der Neandertaler und der moderne Mensch bewohnten 2 600 bis 5 400 Jahre lang dieselben Gegenden Europas. „In dieser Zeit hätten sie sich kulturell austauschen und auch gemeinsame Nachkommen zeugen können.“20 Spätestens vor 39 000 Jahren sind die Neandertaler, die in Südspanien am längsten überlebten, in Europa ausgestorben. Zu diesem Ergebnis gelangte eine Studie der englischen Universität Oxford, „für die ein internationales Team Fundstücke von 40 Orten von Spanien bis Russland neu untersucht hat.“

„Aus fast 200 Analysedaten berechneten die Wissenschaftler, dass die Neandertaler mit einer Wahrscheinlichkeit von 95,4 Prozent vor 41 030 bis 39 260 Jahren ausstarben. Dass ihre Ergebnisse präziser seien alle früheren Datierungen, begründen sie mit einer verbesserten Radiocarbon-Methode mittels Beschleunigter-Massenspektrometrie. Auch seien die Methoden verbessert worden, um neuzeitliche Verunreinigungen von prähistorischen Proben zu entfernen.“20

Ursprung der Europäer

„Die meisten der heutigen Europäer stammen von mindestens drei verschiedenen Populationen ab: von Jägern und Sammlern  aus Westeuropa, den ersten europäischen Bauern und von einer Population aus dem Norden Eurasiens, die wiederum eine Verbindung zu den Ureinwohnern Amerikas besitzt. Dies zeigte der Vergleich des Erbgutes ursprünglicher Europäer mit dem heutigen Menschen. Ein Internationales Forscherteam unter Leitung von Johannes Krause von der Universität Tübingen stellte dieses Ergebnis im Fachmagazin Nature vor.“21 Tragen wir etwa auch die Gene von Sitting Bull  (»Sich setzender Bulle«) durch die Gegend?

Die bisherige Lehrmeinung

„Nach bisheriger Lehrmeinung entstand der moderne Mensch (Homo sapiens) vor etwa 300 000 jahren in Afrika. Vor rund 100 000 Jahren verließ er den Kontinent und breitete sich später um die Welt aus. Vor rund 40 000 Jahren erreichte er dann Europa, das damals von Neandertalern bewohnt war. Diese starben kurz nach Ankunft der Homo sapiens aus.“22

Die aktuelle Wissenschaftserkenntnis

Demnach ist die Entwicklung der Menschheit etwa folgendermaßen abgelaufen: „Vor rtwa 600 000 bis 700 000 Jahren trennten sich die Linien von modernen Menschen und einer anderen Gruppe, die Afrika in der Folgezeit verließ. Aus dieser gingen dann in Neandertaler und Denisova-Mensch hervor. Eine Gruppe von Urmenschen wanderte dann vor 300 000 bis 400 000 Jahren aus Afrika aus und vermischte sich mit neandertalern. Der moderne Mensch verließ Afrika  demnach - wie bislang angenommen - vor rund 100 000 Jahren.“22

 

Quellen

1 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1991, Band 15, Seite 400

2 Tilo Berger: Neandertaler waren die ersten Lausitzer, in Sächsische Zeitung, 18. Oktober 2013, Seite 15

3 Hier lebten die ersten Lausitzer, in: Sächsische Zeitung, 18. Oktober 2013, Seite 1

4 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1991, Band 1, Seite 453

5 Braunkohle – Ein Industriezweig stellt sich vor, Bundesverband Braunkohle, Köln 2003, Seite 10

6 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1993, Band 22, Seite 24

7 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1993, Band 6, Seite 237

8 Jürgen Vollbrecht: Paläolithikum und Mesolithikum, in: Die Oberlausitz – Ausflugsziele zwischen Neiße und Pulsnitz, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2010, Seite 30

9 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Band 22, Seite 25

10 Andreas Gerth: Reise in die Erdgeschichte, Teil 1, Oberlausitzer Verlag Frank Nürnberger, Spitzkunnersdorf 2012, Seite 28

11. Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1991, Band 15, Seite 400

12 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1991, Band 14, Seite 121

13 Kunigunde Wannow: Die Entdeckung des Neandertalers, in: Brockhaus, Meilensteine, Geschichtsenzyklopädie in 10 Themenbänden, Gütersloh 2011, Band: Große Entdeckungen, Seite 283

14 Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden, 19. Auflage, Mannheim 1989, Band 10, Seite 219

15 Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas, in: Wissen plus,
Bertelsmann Lexikothek 4/2013, Seite 5

16 Roland Knauer: Der halbe Neandertaler in uns, in: Sächsische Zeitung, 30. Januar 2014, Seite 6

17 Der Neandertaler im Europäer, in: Sächsische Zeitung, 3. April 2014, Seite 5

18 Doch kein Einfaltspinsel, in: Sächsische Zeitung, 12. Mai 2014, Seite

19 Der Jäger der uralten Erbsubstanz, Annette Hörnig im Gespräch mit Svante Pääbo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, in: SUPERillu 24/2014, Seite 29,30

20 Zwei Arten von Menschen auf einem Kontinent, in: Sächsische Zeitung, 22. August 2014, Seite 5

21 Erbgut-Analyse verrät Ursprung der Europäer, in: Sächsische Zeitung, 18. September 2014, Seite 5 

22 Die geheimnisvolle Liaison des Neandertales, in: Sächsische Zeitung, 6. Juli 2017, Seite 5